Akutelles

LEBEN RETTEN 4.0

Am 18.05.2017 präsentierte die Firma Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH ihre neuste Entwicklung auf dem Innovationstag des AIF in Berlin:

SENSORGESTEUERTE RETTUNGSSCHERE

Verkürzung der Rettungszeit

Erhöhung der Sicherheit

(v. l. Herr Lahmann (GFE Schmalkalden), Herr Schmollngruber (Weber Rescue), Herr Hauptmann (MdB) und Herr Herwig)

Im Einsatz erkennt der Feuerwehrmann oft nicht, ob die Schere noch in Bewegung ist oder nicht! Die neue Rettungsschere signalisiert sofort wenn es nicht mehr weiter geht! Der Retter muss die Schere neu ansetzen und verkürzt dadurch die Rettungszeit um bis zu 50%.

 

12. Dt. Gefahrstoffschutzpreis 2014

In Zusammenarbeit mit der Knorr LÄRMSCHUTZ GmbH und der IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH entwickelte die Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH ein emissionsarmes Trockenbohrverfahren für Außenwandkonstruktionen mit vorgehängten Asbestzementplatten.

Bislang konnten notwendige Arbeiten wie der Einbau von Lüftungselementen nur nach Demontage der Asbestverkleidung durchgeführt werden, da kein zugelassenes Bohrverfahren für Asbestzement existierte. Die Gebäude mussten aufwändig und kostenintensiv eingerüstet werden.

Das neue Verfahren verbindet innovative Gerätetechnik mit einer detaillierten Verfahrensanweisung und eignet sich grundsätzlich für alle Baustoffe, die beim Bohren eine hohe Staubentwicklung aufweisen. Damit wird ein entscheidender Beitrag zum Gesundheitsschutz im Bauhandwerk geleistet. Zudem kann kostenintensive Technik wie Arbeitsgerüste, Hub- oder Hängebühnen eingespart werden.

Das Verfahren ist berufsgenossenschaftlich anerkannt und unter der Nummer BT 28 in die DGUV Information 201-012 (bisher BGI 664) aufgenommen.

v.l.n.r.: Dr. Barbara Leydolph (IAB), Dipl.-Ing. Peter Herwig, Franziska Herwig-Spahl, Dipl.-Ing. Steffen Liebezeit (IAB)

Gefördert durch: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand