Herbohr - Bohrtechnik und Werkzeuge aus Schmalkalden

Historie

Bereits in der 7. Generation werden an unserem Firmenstandort Werkzeuge und Kleineisenwaren produziert. Das ist uns Anspruch und Verpflichtung zugleich.

1610: Erste Erwähnung
Erwähnung des Bohrerschmiedemeisters Friedrich Heller in der Schmalkaldener Chronik

1849: Der Beginn
Gründung der Bohrerfabrik Heller durch Bohrerschmiedemeister Georg Heller mit  der Produktion von Holz- und Löffelbohrern für Stellmacher und Tischler

1900 – 1945: Standort- und Produktionsentwicklung
Planung und Bau eines neuen Fabrikgebäudes an der Asbacher Straße mit modernsten Fertigungsmöglichkeiten
Erweiterung des Angebotes um Fräswerkzeuge für Holz, Tiefbohrwerkzeuge und Drehmeißel
Beginn der Herstellung von Hartmetallwerkzeugen in Kooperation mit Krupp und Osram
Bau von Maschinen und Werkzeugen u.a. für die Rüstungsindustrie

1945 – 1990: Teil des Werkzeugkombinates
Überführung in Volkseigentum, Firmierung als Schmalkalder Metallwerke, Betrieb IX Werkzeuge und später als VEB Besteck- und Werkzeugfabrik Schmalkalden
Gründung des Werkzeugkombinates Schmalkalden und Eingliederung als Werk 1 in diesen  Zusammenschluss der wichtigsten Werkzeughersteller in der DDR
Das Werkzeugkombinat ist 1989 der größte Werkzeughersteller in ganz Deutschland mit rund 15.0000 Beschäftigen, davon 2.200 Beschäftigte im Werk 1 mit den Produktgruppen Fräswerkzeuge, technische Messer, landwirtschaftliche Messer, Bohrer und Bergbauwerkzeuge

1990 – 1995: Privatisierung und Neustart
Aufgliederung des Werkzeugkombinates in GmbH´s, aus dem Teilbereich Bohrerfertigung des Werkes 1 wird die Hochleistungswerkzeug GmbH
Gründung der Firma Herwig Bohrtechnik Schmalkalden GmbH 1994 mit den Produktlinien Bohrer, Bohrkronen, Einstechmeißel, Adapter und Aufnahmeschäfte sowie Sonderwerkzeuge

1995 – 2005: Auf Erfolgskurs
Steigerung von Produktion und Umsatz
Toralf Herwig tritt als Produktionsleiter in die Firma ein
Franziska Herwig beendet ihr Studium und verstärkt das Führungsteam im kaufmännischen Bereich
Ansteigen der Beschäftigtenzahl auf 42

2005 – 2017: Innovation im Mittelpunkt
Vertiefung und Erweiterung des Angebotsspektrums
Verstärkte Arbeit an kundenspezifischen Lösungen und Produktentwicklung gemeinsam mit  Forschungseinrichtungen und Hochschulen
Zahlreiche Patente und Entwicklungsprojekte wie Permanentspannmagnet für Fertigteilbetonwerke
Erhalt des Thüringer Innovationspreises für Schermesser mit Schneidenwechselsystem
Auszeichnung mit dem Thüringer Arbeitsschutzpreis und dem 10. Deutschen Gefahrstoffschutzpreis für die Entwicklung des emissionsarmen Trockenbohrverfahrens in Asbestzementplatten